1877
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Königin Victoria von Großbritannien wird Kaiserin von Indien.
- 15. Januar: Im Vertrag von Budapest verständigen sich die Großmächte Russland und Österreich-Ungarn in Balkanfragen. Es soll dort kein großslawischer Staat entstehen und Österreich-Ungarn werden Bosnien und die Herzegowina zugestanden. Im Gegenzug verhält sich die Donaumonarchie neutral bei einem bewaffneten Konflikt Russlands mit dem Osmanischen Reich. Kurz danach bricht der russisch-türkische Krieg aus, den erst der Frieden von San Stefano wieder beendet.
- 27. Januar: Das verabschiedete Gerichtsverfassungsgesetz dient dem Zweck, im Deutschen Reich die Regelungen zur ordentlichen Gerichtsbarkeit zu vereinheitlichen.
- 5. März: US-Präsident Rutherford B. Hayes wird nach Ablegung des Amtseids zwei Tage zuvor auch öffentlich in sein Amt als 19. US Präsident eingeführt. Er löst Ulysses S. Grant ab.
- 24. April: Russland übermittelt seine Kriegserklärung an das Osmanische Reich.
- 9. Mai: Rumänien erhält die Unabhängigkeit.
- 10. Mai: Ein Erdbeben unbekannter Stärke auf Hawaii, USA fordert 5 Todesopfer. Ein Tsunami trifft Südamerika.
- 25. Mai: Im deutschen Kaiserreich verabschiedet der Reichstag das Patentgesetz, das eine Rechtsvereinheitlichung der bisher von den Ländern erteilten Patente bringt.
- 27. Juni: Mit der Überquerung der Donau durch russische Truppen beginnt ein weiterer Türkenkrieg gegen das Osmanische Reich.
- 1. Juli: Das deutsche Patentgesetz tritt in Kraft.
- 24. September: Mit der Niederlage in der Schlacht von Shiroyama gegenüber herangeführten Regierungstruppen endet die Satsuma-Rebellion der Samurai in Japan.
- 5. Oktober: Der Feldzug gegen die Nez Percé endet mit der Kapitulation von Häuptling Joseph.
- 6. November: Georg Jennerwein, ein bayerischer Wildschütz, wird erschossen.
- 14. Dezember: Serbien schließt sich dem Kampf Russlands gegen die Türken an.
- Hungersnot im britisch beherrschten Indien
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 5. April: In Hamburg gründen Hermann Blohm und Ernst Voss die Schiffswerft Blohm & Voss.
- 2. Juli: Johannes Zeltner meldet sein Verfahren zur Herstellung einer rothen Ultramarinfarbe zum Patent an und erhält darauf das erste deutsche Reichspatent.
- 11. September: Leopold Ullstein gründet in Berlin einen Zeitungs- und Zeitschriftenverlag.
- 25. September: In den USA wird Henry C. Clark ein Patent für den von ihm erfundenen verstellbaren Schiffhobel aus Metall erteilt.
- 6. Dezember: Die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post ist erstmals erhältlich.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 4. März: Emil Berliner erfindet ein besseres Mikrofon für das Telefon der Bell Company.
- 8. August: Henry Morton Stanley und eine Schar Begleiter treffen dem Hungertod nahe in Boma an der Kongomündung ein. Damit endet die letzte Etappe der insgesamt drei Jahre währenden zweiten Afrikaexpedition Stanleys. Der Afrikaforscher hat von Nyangwa aus in knapp 9 Monaten den Kongofluss in seinem Verlauf mit anfangs 18 Kanus stromab erkundet.
- 12. August: Der Marsmond Deimos wird von Asaph Hall entdeckt.
- 18. August: Asaph Hall entdeckt den zweiten Mond des Mars, Phobos.
- 21. November: Erfinder Thomas Alva Edison kündigt den Phonographen an, ein Gerät zur Tonaufnahme und -wiedergabe.
- 29. November: Thomas Alva Edison führt seinen Phonographen vor.
- 2. Dezember: Dem französischen Physiker Louis Paul Cailletet gelingt in seinem Labor die Verflüssigung von Sauerstoff.
- Lord Kelvin gelingt die Verflüssigung von Luft.
- Ludwig Boltzmann veröffentlicht seine Arbeit über die Energieverteilung einer Gesamtheit aus N Teilsystemen (Boltzmann-Statistik).
- Giovanni Schiaparelli beobachtet auf dem Mars feine Linien „Canali“. Ungenau ins Englische übersetzt, lösen die Marskanäle den Mythos von Marsmenschen aus (Science Fiction ab 1898), aber auch den Bau spezieller Sternwarten (Percival Lowell).
[Bearbeiten] Kultur
Camille Saint-Saëns
- 10. März: Richard Wagner führte in einem Hofkonzert in Meiningen das "Siegfried-Idyll" auf.
- 10. März: Uraufführung der Operette Nanon, die Wirthin vom Goldenen Lamm von Richard Genée am Theater an der Wien in Wien
- 21. März: Uraufführung der Oper Die Folkunger von Edmund Kretschmer in Dresden.
- 27. April: Uraufführung der Oper Le Roi de Lahore von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris
- 8. Mai: Bei deutschen Ausgrabungen in Olympia wird der Hermes von Olympia ans Tageslicht gefördert. Es wird überwiegend angenommen, dass es sich dabei um eine Skulptur des antiken Bildhauers Praxiteles, entstanden um 340 v. Chr., handelt.
- 23. September: Uraufführung der Oper Francesca von Rimini von Hermann Goetz in Mannheim.
- 2. Dezember: Uraufführung der Oper Samson et Dalila (Samson und Dalila) von Camille Saint-Saëns in Weimar
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper Heinrich der Löwe von Edmund Kretschmer in Leipzig.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 21. September: In Genf gründet Louis-Lucien Rochat gründet mit 27 weiteren Personen das Blaue Kreuz
[Bearbeiten] Katastrophen
- 22. Oktober: Im schottischen Blantyre (South Lanarkshire) verlieren bei einem Grubenunglück im Steinkohlenbergwerk 215 Menschen ihr Leben.
[Bearbeiten] Sport
- 9. Juli: Die ersten Lawn Tennis Championships finden auf einem Gelände an der Worple Road in Wimbledon statt.
- Der Deutsche Schachbund wird gegründet.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 4. Januar: Marsden Hartley, US-amerikanischer Maler († 1943)
- 5. Januar: Fritz Koch-Gotha, deutscher Illustrator und Schriftsteller († 1956)
- 7. Januar: Margarete von Wrangell, Chemikerin, erste ordentliche Professorin in Deutschland († 1932)
- 11. Januar: Heinrich Glücklich, deutscher Kaufmann († 1971)
- 16. Januar: Thomas Hakon Grönwall, schwedischer Mathematiker († 1932)
- 18. Januar: Karl Hans Strobl, deutscher Schriftsteller († 1946)
- 20. Januar: Aymé Kunc, französischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 1958)
- 22. Januar: Hjalmar Schacht, deutscher Politiker, Bankier, Minister und Reichsbankpräsident († 1970)
- 27. Januar: Alfred Heuß (Musikwissenschaftler), deutscher Musikwissenschaftler und Musikkritiker († 1934)
- 29. Januar: Georges Catroux, französischer General und Diplomat († 1969)
- 29. Januar: Hugo Obermaier, deutscher Archäologe († 1946)
- 30. Januar: Sigfús Einarsson, isländischer Komponist († 1939)
[Bearbeiten] Februar
- 1. Februar: Kurt Rosenfeld, deutscher Politiker und Anwalt († 1943)
- 1. Februar: Thomas Dunhill, englischer Komponist († 1946)
- 7. Februar: Godfrey Harold Hardy, britischer Mathematiker († 1947)
- 7. Februar: Julius Curtius, Reichswirtschaftsminister und Reichsaußenminister († 1948)
- 8. Februar: Albert Vögler, deutscher Politiker († 1945)
- 9. Februar: Hermann Föttinger, deutscher Elektroingenieur und Erfinder († 1945)
- 13. Februar: Jāzeps Mediņš, lettischer Komponist († 1947)
- 14. Februar: Edmund Landau, deutscher Mathematiker († 1938)
- 15. Februar: Louis Renault, französischer Ingenieur, Mitgründer der Automarke Renault († 1944)
- 16. Februar: Sergej Eduardowitsch Bortkiewicz, russischer Komponist († 1952)
- 16. Februar: Wilhelm Vogelsang, deutscher Unternehmer († 1939)
- 17. Februar: André Maginot, französischer Politiker († 1932)
- 18. Februar: Petar Krstić, serbischer Komponist († 1957)
- 19. Februar: Alban Haas, deutscher Theologe und Historiker († 1968)
- 19. Februar: Gabriele Münter, deutsche Malerin des Expressionismus († 1962)
- 19. Februar: Louis Aubert, französischer Komponist († 1968)
- 19. Februar: Ludwig Hartau, deutscher Schauspieler († 1922)
- 21. Februar: Josef Karlmann Brechenmacher, deutscher Etymologe († 1960)
- 24. Februar: Rudolph Ganz, Schweizer Komponist, Pianist und Dirigent († 1972)
- 25. Februar: Erich von Hornbostel, österreichischer Musikethnologe († 1935)
- 28. Februar: Emil Teubner, deutscher Holzschnitzer und Bildhauer († 1958)
- 28. Februar: Rupert Egenberger, deutscher Sonderpädagoge († 1959)
[Bearbeiten] März
- 2. März: Luigi Maglione, italienischer römisch-katholischer Kardinal († 1944)
- 4. März: Alexander Fjodorowitsch Goedicke, russischer Musiker und Komponist († 1957)
- 8. März: Albert Dankert, deutscher Arbeitersportler († 1933)
- 8. März: Carl Mannich, deutscher Chemiker († 1947)
- 9. März: Emil Abderhalden, Schweizer Physiologe († 1950)
- 12. März: Wilhelm Frick, deutscher Politiker und Funktionär († 1946)
- 14. März: Heinrich Mataja, österreichischer Rechtsanwalt und Politiker († 1937)
- 15. März: Malcolm Whitman, US-amerikanischer Tennisspieler († 1932)
- 17. März: Otto Gross, österreichischer Arzt und Revolutionär († 1920)
- 17. März: Daniel Turner, US-amerikanischer Politiker († 1969)
- 18. März: Ivo Schricker, deutscher Fußballspieler und Fußballfunktionär († 1962)
- 20. März: Tiberiu Brediceanu, rumänischer Komponist († 1968)
- 22. März: Waldemar Mitscherlich, deutscher Staatswissenschaftler († 1961)
- 24. März: Alexei Silytsch Nowikow-Priboi, russischer Schriftsteller († 1944)
- 24. März: Georg Axhausen, deutscher Zahnmediziner († 1960)
- 26. März: Hermann Wilhelm Berning, deutscher katholischer Bischof († 1955)
- 28. März: Sidney M. Goldin, US-amerikanischer Regisseur des jiddischen Films († 1937)
- 29. März: Alois Kayser, deutscher Missionar in Nauru († 1944)
- 30. März: Régulo Rico, venezolanischer Komponist und Musikpädagoge († 1960)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Maurice Hankey, britischer Staatsbediensteter, Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates († 1963)
- 2. April: Otto Bruchwitz, deutscher Pädagoge und Heimatforscher († 1956)
- 4. April: Carl Albert Loosli, Schweizer Schriftsteller und Journalist († 1959)
- 5. April: Walter Sutton, US-amerikanischer Genetiker († 1916)
- 6. April: Karl Tellenbach, Schweizer Original († 1931)
- 8. April: Karl Walser, Schweizer Maler, Bühnenbildner und Illustrator († 1943)
- 9. April: Walter Karbe, deutscher Heimatforscher († 1956)
- 10. April: Alfred Kubin, österreichischer Grafiker und Buchillustrator († 1959)
- 10. April: Massimo Massimi, italienischer Kardinal († 1954)
- 15. April: Arthur Werner, deutscher Politiker († 1967)
- 15. April: Georg Kolbe, deutscher Bildhauer († 1947)
- 18. April: Martin Trapp, US-amerikanischer Politiker († 1951)
- 26. April: Alliott Verdon Roe, britischer Luftfahrtpionier († 1958)
- 28. April: Karl Indermühle, Schweizer Architekt († 1933)
- 30. April: Alice B. Toklas, US-amerikanische Kochbuchautorin († 1967)
- 30. April: Fritz von Herzmanovsky-Orlando, österreichischer Schriftsteller und Zeichner († 1954)
[Bearbeiten] Mai
- 1. Mai: Otto Palandt, deutscher Jurist und Herausgeber († 1951)
- 3. Mai: Heinrich Pössenbacher, deutscher Möbelfabrikant († 1959)
- 3. Mai: Karl Abraham, deutscher Psychoanalytiker († 1925)
- 5. Mai: Georgi Jakowlewitsch Sedow, russischer Marineleutnant und Polarforscher († 1914)
- 8. Mai: Adolf Meschendörfer, österreichisch-deutscher Schriftsteller († 1962)
- 10. Mai: Columbus Max, deutscher Kunstmaler († 1970)
- 10. Mai: Roderich Mojsisovics von Mojsvár, österreichischer Dirigent und Komponist († 1953)
- 12. Mai: Johannes Stelling, deutscher Politiker und MdR († 1933)
- 25. Mai: Max Otten, deutscher Arzt, Pionier der Arbeitsmedizin († 1962)
- 26. Mai: Eduard Grüneisen, deutscher Physiker († 1949)
- 26. Mai: Jean Schlumberger, französischer Germanist und Schriftsteller († 1969)
- 27. Mai: Isadora Duncan, US-amerikanische Tänzerin († 1927)
- 27. Mai: Jussuf Ibrahim, deutscher Kinderarzt († 1953)
- 28. Mai: Warwick Deeping, britischer Schriftsteller († 1950)
- 28. Mai: Stefan Jäger, deutscher Maler des donauschwäbischen Lebens († 1962)
- 28. Mai: Maximilian Woloschin, russischer Dichter und Landschaftsmaler († 1932)
- 29. Mai: Otto Gebühr, deutscher Schauspieler († 1954)
[Bearbeiten] Juni
- 1. Juni: Felix Ehrlich, deutscher Biochemiker († 1942)
- 3. Juni: Raoul Dufy, französischer Maler († 1953)
- 4. Juni: Hans Adolf Bühler, deutscher Maler († 1951)
- 4. Juni: Heinrich Otto Wieland, deutscher Chemiker († 1957)
- 6. Juni: Emil Georg von Stauß, deutscher Bankier († 1942)
- 6. Juni: Hans Sachs, deutscher Serologe († 1945)
- 7. Juni: Charles Glover Barkla, britischer Physiker und Nobelpreisträger († 1944)
- 9. Juni: Carl Watzinger, deutscher Archäologe († 1948)
- 9. Juni: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer († 1945)
- 9. Juni: Titta Ruffo, italienischer Opernsänger (Bariton) († 1953)
- 12. Juni: Fritz Höger, deutscher Architekt († 1949)
- 16. Juni: Karl Absolon, tschechischer Archäologe und Speläologe († 1960)
- 17. Juni: Charles Coburn, US-amerikanischer Schauspieler († 1961)
- 18. Juni: James Montgomery Flagg, US-amerikanischer Zeichner und Illustrator († 1960)
- 21. Juni: Anton Horner, österreichischer Hornist († 1971)
- 26. Juni: Jan Frizewitsch Fabrizius, Brigadekommandeur der Roten Armee († 1929)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Hermann Hesse, deutsch-schweizer Schriftsteller († 1962)
- 4. Juli: Bogislav von Selchow, deutscher Schriftsteller und Marineoffizier († 1943)
- 4. Juli: Clifford Walker, amerik. Politiker, Gouverneur von Georgia († 1954)
- 6. Juli: David Stanley Smith, US-amerikanischer Komponist († 1949)
- 6. Juli: Niceto Alcalá Zamora, spanischer liberaler Politiker († 1949)
- 10. Juli: Hélène Dutrieu, belgische Pilotin († 1961)
- 12. Juli: Arthur M. Hyde, US-amerik. Politiker, Gouverneur von Missouri († 1947)
- 13. Juli: Erik Scavenius, dänischer Politiker und Staatsmann, Ministerpräsident († 1962)
- 13. Juli: Giuseppe Pizzardo, italienischer römisch-katholischer Kardinal († 1970)
- 14. Juli: Karl Illner, österreichischer Flugpionier († 1935)
- 20. Juli: Thomas Crean, irischer Polarforscher († 1938)
- 27. Juli: Ernst von Dohnányi, ungarischer Pianist und Komponist († 1960)
- 29. Juli: Charles William Beebe, US-amerikanischer Tiefseeforscher († 1962)
[Bearbeiten] August
- 5. August: Hermann Maas, deutscher Theologe und Widerstandskämpfer († 1970)
- 7. August: Ulrich Salchow, schwedischer Eiskunstläufer († 1949)
- 8. August: Alexander Chanschonkow, russischer Pionier der Filmindustrie († 1945)
- 10. August: Frank Marshall, US-amerikanischer Schachspieler († 1944)
- 10. August: Rudolf Hilferding, deutsch-österreichischer Politiker und Ökonom († 1941)
- 14. August: Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere, deutscher Theologe († 1946)
- 16. August: Augusto Giacometti, Schweizer Maler († 1947)
- 20. August: Franz Langoth, österreichischer Politiker († 1953)
- 27. August: Charles Stewart Rolls, britischer Unternehmer und Mitgründer von Rolls-Royce († 1910)
- 27. August: Ernst Wetter, Schweizer Politiker († 1963)
- 30. August: Hermann Muckermann, deutscher Biologe und Jesuit († 1962)
[Bearbeiten] September
- 1. September: Francis William Aston, englischer Physiker († 1945)
- 2. September: Frederick Soddy, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1956)
- 3. September: Hugo Hickmann, deutscher Politiker († 1955)
- 6. September: Buddy Bolden, US-amerikanischer Musiker († 1931)
- 9. September: Jesús Castillo, guatemaltekischer Komponist († 1946)
- 11. September: Felix Edmundowitsch Dserschinski, polnischer Bolschewik († 1926)
- 11. September: James Jeans, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker († 1946)
- 12. September: Georg Hamel, deutscher Mathematiker († 1954)
- 13. September: Stanley Lord, Kapitän des Handelsschiffs SS Californian († 1962)
- 13. September: Wilhelm Filchner, deutscher Geophysiker und Forschungsreisender († 1957)
- 14. September: Leonard Seppala, norwegischer Musher († 1967)
- 20. September: Armand Marsick, belgischer Violinvirtuose und Komponist († 1959)
- 25. September: Calles Elías Plutarco, mexikanischer Politiker und Offizier († 1945)
- 25. September: Oswald Bumke, deutscher Psychiater und Neurologe († 1950)
- 25. September: Plutarco Elías Calles, mexikanischer Politiker und Offizier († 1945)
- 26. September: Alfred Cortot, Schweizer Pianist und Dirigent († 1962)
[Bearbeiten] Oktober
- 3. Oktober: William L. Harding, US-amerikanischer Politiker († 1934)
- 4. Oktober: Mathilde Ludendorff, deutsche Politikerin († 1966)
- 10. Oktober: Rie Cramer, niederländische Illustratorin und Schriftstellerin († 1977)
- 15. Oktober: Wilhelm Stockums, Weihbischof in Köln († 1956)
- 16. Oktober: Björn Helland-Hansen, norwegischer Ozeanograph († 1957)
- 19. Oktober: Käte Schaller-Härlin, deutsche Porträtmalerin († 1973)
- 20. Oktober: Alfred Gwynne Vanderbilt, Sohn des US-amerikanischen Eisenbahnmoguls Cornelius Vanderbilt († 1915)
- 21. Oktober: Oswald Avery, kanadischer Arzt und Begründer der Molekulargenetik († 1955)
- 23. November: Franz Bracht, deutscher Politiker († 1933)
- 25. Oktober: Henry Norris Russell, US-amerikanischer Astronom († 1957)
- 25. Oktober: Richard E. Byrd, US-amerikanischer Entdecker († 1957)
- 27. Oktober: Walt Kuhn, US-amerikanischer Künstler und Organisator der Armory Show von 1913 († 1949)
- 29. Oktober: Hermann Boßdorf, deutscher Schriftsteller († 1921)
- 30. Oktober: Salman Schocken, deutsch-israelischer Verleger († 1959)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Else Ury, deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin († 1943)
- 3. November: Carlos Ibáñez del Campo, chilenischer Militär und Politiker († 1960)
- 9. November: Muhammad Iqbal, pakistanischer Dichter und geistiger Vater Pakistans († 1938)
- 10. November: Nikola Karev, Präsident der Republik Kruševo († 1905)
- 13. November: Paul Saladin Leonhardt, deutscher Schachspieler († 1934)
- 14. November: Norman Brookes, australischer Tennisspieler († 1968)
- 15. November: William Hope Hodgson, englischer Fantasy-Schriftsteller († 1918)
- 17. November: Isabelle Eberhardt, russisch-schweizer Entdeckerin und Reiseschriftstellerin († 1904)
- 18. November: Arthur Cecil Pigou, englischer Ökonom († 1959)
- 19. November: Wilhelm Laforet, deutscher Politiker († 1959)
- 21. November: Sigfrid Karg-Elert, deutscher Komponist († 1933)
- 22. November: Endre Ady, ungarischer Dichter († 1919)
- 22. November: Hans Gamper, Schweizer Sportler († 1930)
- 24. November: Alben W. Barkley, US-amerikanischer Senator und Vizepräsident († 1956)
[Bearbeiten] Dezember
- 3. Dezember: Richard Pearse, neuseeländischer Luftfahrtpionier († 1953)
- 5. Dezember: Alessandro Anzani, italienischer Ingenieur und Rennfahrer († 1956)
- 5. Dezember: Harry Nice, US-amerikanischer Politiker († 1941)
- 6. Dezember: Paul Bonatz, deutscher Architekt und Brückenbauer († 1956)
- 7. Dezember: Walter Abbott, britischer Fußballspieler († 1941)
- 8. Dezember: Julius Keyl, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1959)
- 18. Dezember: Max Pallenberg, österreichischer Sänger, Schauspieler und Komiker († 1934)
- 25. Dezember: Emil Adamič, slowenischer Komponist († 1936)
- 27. Dezember: Adolf Kašpar, tschechischer Maler und Illustrator († 1934)
- 29. Dezember: Otto Gauß, deutscher Organist und Komponist († 1970)
- 30. Dezember: Heinrich Hermelink, deutscher Kirchenhistoriker († 1958)
- 30. Dezember: William B. Pine, US-amerikanischer Politiker († 1942)
- 31. Dezember: Lawrence Beesley, englischer Lehrer, Journalist und Autor († 1967)
- 31. Dezember: Viktor Dyk, tschechischer Dichter, Prosaist, Dramatiker, Politiker und Rechtsanwalt († 1931)
- 31. Dezember: August Frölich, deutscher Politiker († 1966)
[Bearbeiten] Tag unbekannt
[Bearbeiten] Gestorben
- 1. Januar: Karl Freiherr von Urban, österreichischer Feldmarschallleutnant (* 1802)
- 2. Januar: Alexander Bain, schottischer Erfinder (* 1811)
- 4. Januar: Cornelius Vanderbilt, US-amerikanischer Unternehmer (* 1794)
- 12. Januar: Wilhelm Hofmeister, deutscher Botaniker und Professor (* 1824)
- 15. Januar: Ether Shepley, US-amerikanischer Politiker (* 1789)
- 24. Januar: Johann Christian Poggendorff, deutscher Physiker (* 1796)
- 28. Januar: Johann Rudolf Kölner, Schweizer Publizist und Schriftsteller (* 1800)
- 8. Februar: Charles Wilkes, US-amerikanischer Marineoffizier und Polarforscher (* 1798)
- 17. Februar: Salomon Hermann Mosenthal, deutscher Dramatiker und Librettist (* 1821)
- 5. März: Ernst Julius Otto, deutscher Komponist, Chorleiter und Kreuzkantor (* 1804)
- 10. März: David Allen Smalley, US-amerikanischer Politiker (* 1809)
- 14. März: Don Juan Manuel Ortiz de Rosas, argentinischer Diktator (* 1793)
- 29. März: Alexander Braun, deutscher Botaniker (* 1805)
- 31. März: Antoine-Augustin Cournot, französischer Mathematiker und Wirtschaftstheoretiker (* 1801)
- 7. April: Fernán Caballero, spanische Schriftstellerin (* 1796)
- 18. April: Franz Seraph Hanfstaengl, deutscher Maler, Lithograph und Fotograf (* 1804)
- 23. April: Adolphe van Soust de Borckenfeldt, belgischer Dichter und Kunsthistoriker (* 1824)
- 6. Mai: Johan Ludvig Runeberg, finnischer Schriftsteller (* 1804)
- 13. Mai: Joseph Höger, österreichischer Landschaftsmaler, Aquarellist, Radierer und Lithograph (* 1801)
- 16. Mai: David Urquhart, englischer Politiker und Autor (* 1805)
- 27. Mai: Gustav Meyer, deutscher Landschaftsgestalter, Städtischer Gartendirector zu Berlin (* 1816)