1911
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik
- 1. Januar: General Juan José Estrada wird Präsident von Nicaragua
- 1. Januar: Marc-Emile Ruchet wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Kaiser Wilhelm II. ernennt in Berlin Colmar Freiherr von der Goltz, Alfred Graf von Schlieffen und Max von Bock und Pollach zu Generalfeldmarschällen
- 2. Januar: Die neue Regierung von Nicaragua wird durch die USA anerkannt
- 8. Januar: Monaco, die letzte absolute Monarchie in Europa, erhält eine Verfassung.
- 4. Mai: Der deutsche Reichstag lehnt die Einführung der Schriftart Antiqua als Amtsschrift ab und entscheidet sich für das Beibehalten der Frakturschrift
- 25. Mai: Sturz des Diktators Porfirio Díaz im Zuge der Mexikanischen Revolution
- 1. Juli: Beginn der Zweiten Marokkokrise. Das deutsche Kanonenboot „Panther“ vor Agadir
- 19. Juli: Verabschiedung der Reichsversicherungsordnung, die als gesetzliche Grundlage des Sozialstaates in Deutschland gilt
- 21. August: Portugal erhält eine neue Verfassung
- 4. September: João Pinheiro Chagas wird erster verfassungsmäßiger Regierungschef der neuerrichteten Republik in Portugal.
- 13. September: Melli Beese absolviert an ihrem 25. Geburtstag mit einer Rumpler-Taube die vorgeschriebenen Runden und Figuren zum Erwerb einer Pilotenlizenz und erhält danach als erste Frau in Deutschland die „Flugzeugführerlizenz“.
- 17. September: In Wien kommt es zur Teuerungsrevolte von Arbeitern, die vom Militär gewaltsam niedergeschlagen wird.
- 26. September: Die italienische Regierung unter Ministerpräsident Giovanni Giolitti stellt der Hohen Pforte ein Ultimatum. Sie verlangt vom Osmanischen Reich die sofortige Abtretung der Provinzen Tripolitanien und Cyrenaika.
- 29. September: Italien erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg
- 10. Oktober: Die Xinhai-Revolution in der Garnison von Wuchang (武昌), heute Wuhan (武漢市) bricht aus und führt schließlich nach einigen Wochen zum Ende des Kaiserreichs und zur Gründung der Republik China.
- 21. Oktober: Der spätere österreichische Kaiser Karl I. heiratet in Schloss Schwarzau am Steinfeld Zita von Bourbon-Parma.
- 23. Oktober: Im Italienisch-Türkischen Krieg wird erstmals militärische Aufklärung aus der Luft betrieben. Der Italiener Carlo Piazza überfliegt zur Feindbeobachtung eine türkische Stellung bei Bengasi.
- 1. November: Im Italienisch-Türkischen Krieg werden die ersten Zwei-Kilo-Bomben aus einem Flugzeug auf Personen in Oasen abgeworfen.
- 4. November: Die Zweite Marokkokrise wird durch den deutsch-französischen Marokko-Kongo-Vertrag beendet
- 5. November: Italien annektiert Tripolis und die Cyrenaika, beides Teile des Osmanischen Reiches.
- 13. November: Sturz der Regierung Chagas in Portugal. Augusto de Vasconcelos wird neuer Regierungschef des Landes.
- 16. November: Ein Erdbeben mit Epizentrum bei Albstadt, südlich von Tübingen, richtet Sachschäden an.
- 12. Dezember: Der englische König Georg V. wird in Neu-Delhi zum Kaiser von Indien gekrönt. Der Hauptstadtsitz Indiens wird im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten von Kalkutta hierher verlegt, Neu-Delhi entsteht in der Folge.
- 29. Dezember: Sun Yat-sen wird zum ersten Präsidenten von China gewählt.
- Gustav Landauers Aufruf zum Sozialismus erscheint in Deutschland
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 15. Juli: In La Chaux-de-Fonds entsteht der Uhrenhersteller Ebel.
- Oktober: Jahrhundertjahrgang für die deutschen Winzer, der Wein wurde auch als Kometenwein bezeichnet.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 11. Januar: in Berlin wird die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft e. V., Vorläufer der späteren Max-Planck-Gesellschaft, gegründet
- 27. Januar: In Pistian wird die letzte Schiffmühle auf der Elbe abgerissen.
- 18. Februar: Erste Postbeförderung mittels Flugzeug durch den französischen Piloten Henri Pecquet. Er transportierte in Indien mit seinem Doppeldecker 6000 Briefe und Postkarten von Allahabad ins acht Kilometer entfernte Naini.
- 12. April: In rund 4 Stunden befliegt als erster Mensch der Franzose Pierre Prier die rund 400 km lange Strecke von London nach Paris.
- 7. Mai: Ernest Rutherford stellt der Manchester Literary and Philosophical Society seine Überlegungen zum Atommodell vor.
- 7. September: Einweihung des alten Elbtunnels in Hamburg
- 11. September: Eröffnung der Küstenfunkstelle Swinemünde, später Rügen Radio
- 4. November: Das erste Hochseeschiff mit Dieselmotor, die Selandia, läuft in Kopenhagen vom Stapel
- 14. Dezember: Roald Amundsen und vier Begleitern erreichen als erste Menschen den geographischen Südpol
- In München wird der Tierpark Hellabrunn eröffnet. Im Deutschen Museum wird der erste Fernsehapparat der Welt aufgestellt
- Heike Kamerlingh Onnes beobachtet die Erscheinung der Supraleitung an einem dünnen Quecksilberfaden bei 4,1 K
- Ernest Rutherford entwickelt sein Atommodell mit Hülle und Kern
- Joseph John Thomson baut den ersten Massenspektrographen
- Produktionsstart der Selbstladepistole Colt M1911
[Bearbeiten] Kultur
[Bearbeiten] Premieren
- 25. März: Uraufführung der Operette Grigri von Paul Lincke am Metropol-Theater in Köln
- 28. März: Uraufführung der komischen Oper Der Jahrmarkt von Sorotchintsy von Modest Mussorgskij in Sankt Petersburg
- 19. Mai: Uraufführung der einaktigen Musikalischen Komödie Die spanische Stunde von Maurice Ravel an der Opéra Comique in Paris
- 2. Juni: Uraufführung der Oper Isabeau von Pietro Mascagni am Teatro Coliseo in Buenos Aires
- 9. November: Uraufführung der Oper Der Bergsee von Julius Bittner an der Hofburg Wien in Wien
- 24. November: Uraufführung der Operette Eva von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Alt-Wien von Joseph Lanner am Carl-Theater in Wien
[Bearbeiten] Literarische Werke (ungeordnet)
- Gaston Leroux’ Roman Das Phantom der Oper wird veröffentlicht.
- Das Gedicht Weltende von Jakob van Hoddis wird veröffentlicht.
[Bearbeiten] Sport
- 21. Januar: Zur ersten Rallye Monte Carlo starten in Genf, Paris, Boulogne-sur-Mer, Berlin, Wien und Brüssel insgesamt 20 Teilnehmer zum Fürstentum Monaco am Mittelmeer.
- 13. Februar: Hajduk Split wird gegründet.
- 30. Mai: Auf der Rundstrecke in Speedway (Indiana) wird das erste 500-Meilen-Rennen von Indianapolis für Automobile ausgetragen. Ray Harroun gewinnt auf einem Marmon Wasp.
- „Austria Wien“ wird gegründet.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 30. September: Die Austin-Talsperre bricht und führt zu der bis dahin zweitgrößten Flutkatastrophe in Pennsylvania, USA
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 3. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler († 1996)
- 3. Januar: John Sturges, US-amerikanischer Filmregisseur († 1992)
- 4. Januar: Enrico Lorenzetti, italienischer Motorradrennfahrer († 1989)
- 4. Januar: Noro Morales, puertoricanischer Mambo- und Rumbamusiker († 1964)
- 6. Januar: Friedrich Hendrix, deutscher Leichtathlet († 1941)
- 8. Januar: Andrej Očenáš, slowakischer Komponist († 1995)
- 9. Januar: Franz Nauber, deutscher Hornist († 2001)
- 11. Januar: Margarete Berger-Heise, deutsche Politikerin († 1981)
- 11. Januar: Tommy Duncan, US-amerikanischer Country-Sänger († 1967)
- 13. Januar: Guido del Mestri, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1993)
- 14. Januar: Anatoli Naumowitsch Rybakow, russischer Schriftsteller († 1998)
- 14. Januar: Hans-Martin Majewski, deutscher Filmkomponist († 1997)
- 14. Januar: Heinz Engelmann, deutscher Schauspieler († 1996)
- 16. Januar: Eduardo Frei Montalva, chilenischer Politiker († 1982)
- 16. Januar: Roger Lapébie, französischer Radrennfahrer († 1996)
- 17. Januar: George Stigler, US-amerikanischer Ökonom († 1991)
- 17. Januar: Hans Wilhelm Quitzow, deutscher Geologe
- 18. Januar: Gábor Darvas, ungarischer Komponist und Musikwissenschaftler († 1985)
- 18. Januar: Hans-Hilmar Staudte, deutscher Schachmeister und Problemkomponist († 1979)
- 19. Januar: Garrett Birkhoff, US-amerikanischer Mathematiker († 1996)
- 19. Januar: Ken Nelson, US-amerikanischer Musikproduzent († 2008)
- 22. Januar: Bruno Kreisky, österreichischer Politiker und Bundeskanzler († 1990)
- 22. Januar: Mary Hayley Bell, britische Schauspielerin und Dramatikerin († 2005)
- 22. Januar: Roberto García Morillo, argentinischer Komponist († 2003)
- 23. Januar: Anna Maria Jokl, österreichisch-israelische Schriftstellerin, Psychotherapeutin († 2001)
- 24. Januar: C. L. Moore, Science Fiction- und Fantasy-Autorin († 1987)
- 26. Januar: Max Gluckman, südafrikanischer Ethnosoziologe († 1975)
- 26. Januar: Norbert Schultze, deutscher Komponist († 2002)
- 26. Januar: Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker († 1993)
- 27. Januar: Alfons Dorfner, österreichischer Kanusportler († 1982)
- 27. Januar: Maria Wimmer, Schauspielerin († 1996)
- 27. Januar: Mildred Fizzel, kanadische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 1993)
- 29. Januar: Reuben H. Tucker, US-amerikanischer 2-Sterne-General († 1970)
- 30. Januar: Paris Pismis, türkisch-armenische Astronomin († 1999)
- 30. Januar: Roy Eldridge, US-amerikanischen Jazztrompeter († 1989)
- 31. Januar: Josef Rösing, deutscher Politiker († 1983)
- 31. Januar: Dan Thornton, US-amerikanischer Politiker († 1976)
[Bearbeiten] Februar
- 1. Februar: Michael Murach, deutscher Amateurboxer und Europameister († 1941)
- 2. Februar: Jean-Jacques Grunenwald, französischer Organist, Komponist und Musikpädagoge († 1982)
- 3. Februar: Jehan Alain, französischer Organist und Komponist († 1940)
- 5. Februar: Jussi Björling, schwedischer Sänger († 1960)
- 6. Februar: Ronald Reagan, US-amerikanischer Schauspieler, 33. Gouverneur von Kalifornien, 40. Präsident der USA († 2004)
- 7. Februar: Rudolf Raftl, österreichischer Fußballtormann († 1994)
- 8. Februar: Erwin Feller, deutscher Politiker († 1991)
- 10. Februar: Georg Kliesing, deutscher Politiker († 1992)
- 10. Februar: Mstislaw Wsewolodowitsch Keldysch, russischer Aeronautiker und Mathematiker († 1978)
- 11. Februar: Carl Keenan Seyfert, US-amerikanischer Astronom († 1960)
- 12. Februar: Cearbhall Ó Dálaigh, Präsident von Irland († 1978)
- 12. Februar: Hans Habe, deutscher Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor († 1977)
- 12. Februar: Hermine Schröder, deutsche Leichtathletin († 1978)
- 14. Februar: Gerhard Schumann, deutscher Schriftsteller († 1995)
- 16. Februar: Agnes Kraus, deutsche Schauspielerin († 1995)
- 18. Februar: Hans Woellke, deutscher Leichtathlet († 1943)
- 19. Februar: Bill Bowerman, US-amerikanischer Trainer und Unternehmer († 1999)
- 19. Februar: Herwart Miessner, deutscher Politiker († 2002)
- 19. Februar: Merle Oberon, britische Schauspielerin († 1979)
- 20. Februar: Hans Scholz, deutscher Schriftsteller, Journalist und Maler († 1988)
- 24. Februar: Helga-Lee zu Schaumburg-Lippe, österreichische und deutsche Großindustrielle († 2005)
- 25. Februar: Karl Haager, deutscher Jurist, Richter am Bundesverfassungsgericht († 2008)
- 25. Februar: Kurt Ziesel, österreichischer Publizist († 2001)
- 26. Februar: Fritz Bock, österreichischer Politiker, Mitbegründer der ÖVP († 1993)
- 27. Februar: Heinz Starke, deutscher Politiker († 2001)
- 28. Februar: Friedrich Karl Dörner, deutscher Altphilologe und Archäologe († 1992)
- 28. Februar: Bernd Scholz, deutscher Komponist († 1969)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Harry Golombek, britischer Großmeister im Schach († 1995)
- 1. März: Joachim Ruoff, war Ia-Offizier des SS-Führungshauptamtes und Oberst der Waffen-SS († 1996)
- 3. März: Jean Harlow, US-amerikanische Schauspielerin († 1937)
- 5. März: Gregor Determann, deutscher Politiker († 1993)
- 5. März: Peter Kilian, Schweizer Schriftsteller († 1988)
- 5. März: Andrés Pardo Tovar, kolumbianischer Soziologe, Musikethnologe und Folklorist († 1972)
- 6. März: Heinrich Homann, deutscher Politiker († 1994)
- 7. März: Nikolai Konstantinowitsch Baibakow, sowjetischer Politiker († 2008)
- 8. März: Alan Hovhaness, US-amerikanischer Komponist († 2000)
- 8. März: Wilhelm Sandner, deutscher Eisschnellläufer († 1984)
- 11. März: Fritz Trautwein, Hamburger Architekt († 1993)
- 12. März: Gustavo Díaz Ordaz, mexikanischer Politiker und Präsident von Mexiko († 1979)
- 12. März: Harry Fisher, US-amerikanischer Gewerkschafter, Friedensaktivist († 2003)
- 12. März: William Patrick Hitler, Neffe von Adolf Hitler und der Sohn von Alois Hitler Junior († 1987)
- 13. März: José Ardévol, kubanischer Komponist († 1981)
- 13. März: Willi Göttert, deutscher Pfarrer und Friedensaktivist († 2008)
- 13. März: L. Ron Hubbard, Science Fiction-Autor und Gründer von Scientology († 1986)
- 14. März: Karl Neckermann, deutscher Leichtathlet († 1984)
- 15. März: Wilhelm Mohnke, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS († 2001)
- 16. März: Bob Foster, britischer Motorradrennfahrer († 1982)
- 16. März: Pierre Harmel, belgischer Politiker und Professor
- 16. März: Josef Mengele, Arzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz († 1979)
- 20. März: Alfonso García Robles, mexikanischer Politiker; Friedensnobelpreisträger († 1991)
- 21. März: Günther Klotz, Oberbürgermeister von Karlsruhe (1952 bis 1970) († 1972)
- 21. März: Hans Nicklisch, deutscher Schriftsteller und Übersetzer († 2001)
- 24. März: Joseph Barbera, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent († 2006)
- 25. März: Jack Ruby, Mörder des vermeintlichen Kenndy-Attentäters Lee Harvey Oswald († 1967)
- 26. März: Bernard Katz, Biophysiker und Neurophysiologe († 2003)
- 26. März: John Langshaw Austin, englischer Philosoph und Linguist († 1960)
- 26. März: Tennessee Williams, US-amerikanischer Schriftsteller († 1983)
- 28. März: Consalvo Sanesi, italienischer Formel 1-Rennfahrer († 1998)
- 28. März: Heinrich Sonnrein, deutscher Fußballspieler und Torwart († 1944)
- 28. März: Heinz Maier-Leibnitz, deutscher Physiker († 2000)
- 29. März: Brigitte Horney, deutsche Schauspielerin († 1988)
- 30. März: Ekrem Akurgal, türkischer Archäologe und Professor († 2002)
- 30. März: Heini Dittmar, deutscher Segelflieger († 1960)
- 31. März: Elisabeth Grümmer, Opern- und Kammersängerin († 1986)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Adam Kardinal Adam Kozłowiecki, Alterzbischof von Lusaka († 2007)
- 3. April: Eugen Eckert, deutscher Bildhauer und Kunstmaler († 1998)
- 3. April: Theo Schuster, deutscher Schachspieler und Schachjournalist († 1998)
- 5. April: Dieter Oesterlen, deutscher Architekt und Hochschullehrer († 1994)
- 5. April: Erich Kästner, deutscher Konstrukteur († 2005)
- 5. April: Jimmy Kinnon, Gründer von Narcotics Anonymous († 1985)
- 6. April: Feodor Lynen, deutscher Biochemiker und Nobelpreisträger († 1979)
- 7. April: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller († 1996)
- 8. April: Émile Cioran, Philosoph († 1995)
- 8. April: Melvin Calvin, amerikanischer Chemiker und Biochemiker († 1997)
- 9. April: Rafael Arnáiz Barón, Trappist, Mystiker († 1938)
- 10. April: Alois Niederalt, deutscher Politiker († 2004)
- 10. April: Heinz Hillegaart, deutscher Diplomat († 1975)
- 10. April: Martin Denny, US-amerikanischer Jazzpianist († 2005)
- 11. April: Leopold Hawelka, österreichischer Gründer und Betreiber des Café Hawelka
- 11. April: Stanislawa Walasiewicz, polnisch-US-amerikanische Leichtathletin († 1980)
- 13. April: Wolfgang Görg, deutscher Fotograf († 1984)
- 16. April: William Thomas Stearn, britischer Botaniker († 2001)
- 17. April: George Seaton, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent († 1979)
- 18. April: Wilhelm Banse, deutscher Politiker und MdB († 1965)
- 20. April: Kukrit Pramoj, Premierminister von Thailand († 1995)
- 21. April: Leonard Warren, US-amerikanischer Bariton († 1960)
- 22. April: Fritz Lamerdin, deutscher Forstbeamter († 1993)
- 23. April: Józef Cyrankiewicz, polnischer kommunistischer Politiker und Ministerpräsident († 1989)
- 23. April: Ronald Neame, britischer Kameramann, Drehbuchautor und Regisseur
- 23. April: Valentin Brück, deutscher Politiker († 1980)
- 24. April: Karl Schiller, deutscher Politiker († 1994)
- 26. April: Paul Verner, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR († 1986)
- 29. April: Erika von Brockdorff, deutsche Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg († 1943)
- 30. April: Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin († 2002)
- 30. April: Peter Blachstein, deutscher Politiker und MdB († 1977)
[Bearbeiten] Mai
- 2. Mai: Marie Therese Hug, Prinzessin aus dem Hause Hohenzollern († 2005)
- 3. Mai: Heinrich Kiefer, deutscher Maler und Grafiker († 1980)
- 5. Mai: Andor Lilienthal, ungarischer Schachgroßmeister
- 5. Mai: Herschel Loveless, US-Amerikanischer Politiker († 1989)
- 6. Mai: Walter Müller, österreichischer Schauspieler († 1969)
- 7. Mai: Ishirō Honda, japanischer Regisseur († 1993)
- 8. Mai: Robert Johnson, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1938)
- 11. Mai: Ludwig Kratz, deutscher Chemiker († 1957)
- 12. Mai: Wilhelm Leichum, deutscher Leichtathlet († 1941)
- 14. Mai: Hans Vogt, deutscher Komponist († 1992)
- 15. Mai: Herta Oberheuser, Ärztin im KZ Ravensbrück († 1978)
- 15. Mai: Max Frisch, Schweizer Architekt und Schriftsteller († 1991)
- 15. Mai: Leo Fuchs, polnisch-US-amerikanischer, jiddischer Schauspieler, Komiker, Sänger und Tänzer († 1994)
- 16. Mai: Margaret Sullavan, US-amerikanische Schauspielerin († 1960)
- 16. Mai: Walter Hollitscher, österreicher Philosoph, Marxist und Psychoanalytiker († 1988)
- 17. Mai: Alberic O'Kelly de Galway, belgischer Schachmeister und der 3. Fernschachweltmeister († 1980)
- 17. Mai: Jillert Cammenga, niederländischer Komponist und Dirigent
- 17. Mai: André Jaunet, schweizerischer Flötist († 1988)
- 17. Mai: Maureen O'Sullivan, irisch-US-amerikanische Schauspielerin († 1998)
- 18. Mai: Joe Turner, US-amerikanischer Blues- und Rock 'n' Roll-Sänger († 1985)
- 20. Mai: Annie M. G. Schmidt , niederländische Schriftstellerin († 1995)
- 21. Mai: Johannes Beeskow, Karosseriebauer († 2005)
- 22. Mai: Anatol Rapoport, zentraler Vordenker der sogenannten Systemwissenschaften († 2007)
- 23. Mai: Betty Nuthall, englische Tennisspielerin († 1983)
- 23. Mai: Paul Augustin Mayer, emeritierter Kurienkardinal
- 24. Mai: Herbert W. Clutter, US-amerikanisches Mordopfer († 1959)
- 24. Mai: Ne Win, myanmarischer Politiker († 2002)
- 26. Mai: Maurice Baquet, französischer Schauspieler († 2005)
- 27. Mai: Hubert H. Humphrey, US-amerikanischer Politiker († 1978)
- 27. Mai: Teddy Kollek, israelischer Politiker, Bürgermeister von Jerusalem 1965–1993 († 2007)
- 27. Mai: Vincent Price, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 28. Mai: Alfred Nier, US-amerikanischer Physiker († 1994)
- 28. Mai: Fritz Hochwälder, österreichischer Schriftsteller († 1986)
- 28. Mai: Jean-Pierre Lévy, Résistance-Mitglied, Gründer der Francs-Tireur († 1996)
- 29. Mai: Fernando Chueca Goitia, spanischer Historiker († 2004)
- 31. Mai: Maurice Allais, französischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
[Bearbeiten] Juni
- 4. Juni: Billy Fiske, Bobfahrer, Olympiasieger († 1940)
- 4. Juni: Günther Nollau, deutscher Rechtsanwalt und Jurist († 1991)
- 6. Juni: Jean Cayrol, französischer Autor und Verleger († 2005)
- 7. Juni: Mario Perazzolo, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2001)
- 8. Juni: Ralph Maria Siegel, deutscher Komponist und Texter († 1972)
- 9. Juni: André Dewavrin, Gründer des Geheimdienstes der Freien Franzosen († 1998)
- 9. Juni: Maclyn McCarty, US-amerikanischer Biologe († 2005)
- 10. Juni: Hubert Ehrengut, deutscher Arzt († 1985)
- 10. Juni: Nikolai Dmitrijewitsch Kusnezow, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur († 1995)
- 10. Juni: Ralph Kirkpatrick, US-amerikanischer Cembalist († 1984)
- 12. Juni: Milovan Đilas, jugoslawischer Politiker, Schriftsteller und Dissident († 1995)
- 13. Juni: Erwin Wilhelm Müller, deutsch-amerikanischer Physiker († 1977)
- 13. Juni: Luis Walter Alvarez, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1988)
- 14. Juni: Herbert Fritsche, Dichter († 1960)
- 15. Juni: Jack McCracken, US-amerikanischer Basketballspieler († 1958)
- 16. Juni: Phyllis Sellick, englische Pianistin und Musikpädagogin († 2007)
- 16. Juni: Georg Meistermann, deutscher Maler († 1990)
- 17. Juni: Wiktor Platonowitsch Nekrassow, sowjetischer Kriegsschriftsteller († 1987)
- 19. Juni: Hermann Höfle, SS-Sturmbannführer († 1962)
- 20. Juni: Paul Pietsch, deutscher Rennfahrer und Verleger
- 21. Juni: Hanna Malewska, polnische Schriftstellerin († 1983)
- 23. Juni: David Ogilvy, Werbetexter († 1999)
- 24. Juni: Ernesto Sabato, argentinischer Schriftsteller und Physiker
- 24. Juni: Juan Manuel Fangio, argentinischer Rennfahrer († 1995)
- 25. Juni: William Howard Stein, US-amerikanischer Biochemiker und Nobelpreisträger († 1980)
- 26. Juni: Ernst Witt, deutscher Mathematiker († 1991)
- 26. Juni: Mildred Didrikson Zaharias, US-amerikanische Leichtathletin und Golferin († 1956)
- 28. Juni: Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Prinz der Niederlande († 2004)
- 29. Juni: Bernard Herrmann, US-amerikanischer Komponist († 1975)
- 30. Juni: Czesław Miłosz, polnischer Schriftsteller († 2004)
- 30. Juni: Kurt Lingens, Gerechter unter den Völkern, Arzt († 2004)
[Bearbeiten] Juli
- 2. Juli: Reginald Parnell, englischer Formel 1-Rennfahrer sowie Teamchef († 1964)
- 4. Juli: Franco Ferrara, italienischer Dirigent († 1985)
- 4. Juli: Malte Jaeger, deutscher Schauspieler († 1991)
- 4. Juli: Mitch Miller, US-amerikanischer Orchesterleiter und Oboespieler
- 4. Juli: Frederick Seitz, US-amerikanischer Physiker († 2008)
- 5. Juli: Georges Pompidou, französischer Politiker († 1974)
- 7. Juli: Ernst Klett jr., deutscher Verleger († 1998)
- 7. Juli: Jesse Carver, englischer Fußballspieler und -trainer († 2003)
- 7. Juli: Gretchen Franklin, britische Schauspielerin († 2005)
- 9. Juli: John Archibald Wheeler, US-amerikanischer theoretischer Physiker († 2008)
- 9. Juli: Mervyn Peake, britischer Schriftsteller, Illustrator († 1968)
- 9. Juli: Simon Fraser, 15. Lord Lovat, schottischer General und Kommandoführer im zweiten Weltkrieg († 1995)
- 14. Juli: Terry-Thomas, britischer Schauspieler († 1990)
- 16. Juli: