George Andrew Reisner

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George Andrew Reisner (* 5. November 1867 in Indianapolis, Indiana; † 6. Juni 1942 in Gizeh, Ägypten) auch bekannt als "Papa George"[1], war ein US-amerikanischer Ägyptologe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Die Familie Reisners stammt aus Worms in Deutschland, sein Großeltern wanderten damals in die USA aus. 1893 studierte George Reisner an der Harvard University Jura, wechselte aber kurz darauf das Studienfach und studierte dann Semitische Sprachen. Danach studierte er in Deutschland zuerst Keilschriften an der Universität Göttingen, dann Ägyptologie an Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin der "Berliner Schule" unter Adolf Erman und Kurt Sethe.

1896 kehrte er in die USA zurück und unterrichtete Semitistik an der Harvard University. Im Jahr 1897 trat er eine Stelle am Ägyptischen Museum in Kairo an, wo er zwei Jahre in der International Catalogue Commission arbeitete.

1899 leitete er seine erste Expedition nach Ägypten und wurde von den Assistenten A. C. Mace und F. W. Green begleitet. In dieser Zeit konzentrierten sich seine Grabungen auf die Nekropole von Naga-ed-Deir. Im Auftrag der Harvard University leitete er 1905 bis 1907 Grabungen in Gizeh und 1907 bis 1909 in Nubien[2]. Im Gegensatz zu vielen Kollegen seiner Zeit dokumentierte Reisner seine Grabungen sehr genau und fertigte dazu auch viele Skizzen und Fotos an. [3]

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

[Bearbeiten] Literatur

  • Bierbier, M. L.: "Who was who in Egyptology", The Egypt Exploration Society, London (1995), S. 351f.
  • Der Manuelian, Peter: "March 1912. A Month in the Life of American Egyptologist Gerorge Andrew Reisner" in: KMT 7.2 (1996), S. 60-75
  • Forbes, D. C.: "Gerorge Andrew Reisner (1867-1942" in: KMT 6.1 (1995), S. 78-81

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thomas Gertzen: "Papa George" (1867-1942) in: Kemet 1 (2007) S. 71f.
  2. Forbes, D. C.: "Gerorge Andrew Reisner (1867-1942" in: KMT 6.1 (1995), S. 78-81
  3. Thomas Gertzen: "Papa George" (1867-1942) in: Kemet 1 (2007) S. 71f.
Persönliche Werkzeuge


Original-Page: George Andrew Reisner – Wikipedia
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