Max Schmidt (Ethnologe)

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Max Schmidt (* 16. Dezember 1874; † 26. Oktober 1950) war ein deutscher Ethnologe und Südamerikaforscher. Er war Professor für Völkerkunde in Berlin und Leiter der Südamerikanischen Abteilung des Berliner Staatlichen Museums für Völkerkunde. 1929 wanderte Schmidt nach Südamerika aus. Zunächst lebte er im brasilianischen Cuyabá, zog dann aber nach Paraguay, wo er von 1934 bis 1946 das ethnologische Museum in Asunción, das heutige Museo Etnográfico "Andrés Barbero" leitete.

In den Jahren 1900/01 bereiste Schmidt den Rio Novo und das Schingú-Quellgebiet. Dabei hielt er sich in Zentralbrasilien längere Zeit unter den Guató- und Kuliseh-Indianern auf. Dort stellte er ausführliche Studien zu Sitten und Gebräuchen dieser Stämme an. [1]

[Bearbeiten] Werke

  • [Autorenkollektiv]: Das Eingeborenenrecht [2:] Togo, Kamerun, Südwestafrika, die Südseekolonien. Strecker und Schröder, Stuttgart 1930
  • Kunst und Kultur von Peru. Berlin (1929)
  • Völkerkunde. Ullstein, Berlin 1924
  • Die materielle Wirtschaft bei den Naturvölkern. Quelle & Meyer, Leipzig 1923
  • Grundriß der ethnologischen Volkswirtschaftslehre. Enke, Stuttgart 1920 - 1921
    • Bd. 1: Die soziale Organisation der menschlichen Wirtschaft. 1920
    • Bd. 2: Der soziale Wirtschaftsprozeß der Menschheit. 1921
  • Die Aruaken. Ein Beitrag zum Problem der Kulturverbreitung. Reinhold, Leipzig 1916 (Hochschulschrift = Dissertation) / Veit, Berlin 1917
  • Indianerstudien in Zentralbrasilien. Erlebnisse und ethnologische Ergebnisse einer Reise in den Jahren 1900 bis 1901. Reimer, Berlin 1905 [1]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ↑ a b Indianerstudien in Zentralbrasilien
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